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Heinold fragte im August nach der Eulenspiegel Verlagsgruppe, Berlin



„Frischer Wind“ hieß eine 1946 in Ostberlin gegründete Zeitschrift, die 1954 den Namen „Eulenspiegel“ annahm. Der „Eulenspiegel“ war die einzige Satirezeitschrift der DDR. Der Eulenspiegel-Buchverlag wurde von Anfang an in Personalunion mit dem 1946 gegründeten Verlag Das Neue Berlin geführt.

Dr. Mattias Oehme und Jacqueline Kühne erwarben beide Verlage nach deren Konkurs aus der Konkursmasse und bauten daraus zielstrebig eine neue Verlagsgruppe auf. Kern der Verlagsgruppe ist der Eulenspiegel Verlag; der neben Scherz, Satire und Ironie mit seinem Gesamtwerk betreute Autor ist Peter Hacks. In die Verlagsvorschau integriert sind der Verlag Das Neue Berlin und der Verlag Neues Leben. Zu den vier Gründern des Verlages Neues Leben gehörte 1946 u.a. Erich Honecker.
Mit eigener Vorschau treten unter dem Dach der Verlagsgruppe auf: Allpart Media, Bild und Heimat, Eulenspiegel Kinderbuchverlag, Militärverlag und Rotbuch. Eine gemeinsame Vorschau haben Edition Ost, Spotless und Verlag am Park.

Rotbuch ist eine Abspaltung vom Wagenbuch Verlag, den als Kollektiv zu führen von 1969 bis 1973 versucht worden war. Die Autoren, die Rotbuch eigenständig weiterführten, waren F.C. Delius, Anne Duden und Ingrid Karsunke. Sie verkauften ihre Anteile 1973 an die Sabine Groenewold-Verlage in Hamburg. 2001 ging der Verlag an die Europäische Verlagsanstalt, von da 2007 an die Eulenspiegel Verlagsgruppe.

Die gemeinsame Adresse aller Verlage der Gruppe ist Neue Grünstraße 18, 10179 Berlin. Marketing und Vertriebsleitung liegen bei Jacqueline Kühne, die Leitung Presse/PR & Veranstaltungen bei Simone Uthleb. Geschäftsführer sind Jacqueline Kühne und Dr. Matthias Oehme.

Quelle: www.buchmarkt.de
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